Kaschmir • Bio

Preisspanne: 7,50€ bis 190,00€ HT

Kaschmir: Ein Deckmantel für Armut?

 

„Man sagt manchmal, dass die aromatischsten Hopfensorten die Fehler eines Bieres überdecken können… Cashmere US ist besonders kräftig und weist mitunter Litschi-Noten auf. Sein spanisches Pendant steht ihm in nichts nach, und die Noten exotischer Früchte sind sehr präsent.“

Um die Aromen vollends genießen zu können, hier ein paar Tipps:

  • -Die Dosis sollte nicht unterschritten werden: Mindestens 5 g/L
  • -Die Temperatur beim späten Abschalten der Flamme muss unter 75 °C liegen.
  • -Die DH-Phase während der Gärung muss mindestens 3 Tage bei 20 °C dauern.

 

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Beschreibung

Cashmere ist eine relativ neue Hopfensorte und ganz neu im Bio-Bereich! Sie wurde von der Washington State University entwickelt und 2013 als Kreuzung aus Cascade und Northern Brewer auf den Markt gebracht. Interessanterweise weist sie einen höheren Alpha-Säuregehalt als Cascade auf. Ein absolutes Muss für Biere, die etwas mehr Würze vertragen!

Merkmale : Zitrusfrüchte, rote Beeren, Melone, Gewürze

Verwendung : Saison, Sauer, Weizen, Single Hop Pale, Pale Ale, IPA

Säuren :

  • Alpha: 7,7 – 9,1 %
  • Beta: 6,4 – 7,1 %
  • Cohumulon: 22-24%

Gesamtölgehalt : 1,2–1,4 ml/100 g

Mögliche Alternativen : Nicht leicht zu sagen…

Herkunft : USA Hopfenart : Dual Form : Pellets

Zusätzliche Informationen
Gewicht n. v.
Analyse der Öle und Interpretation
Ernteanalyse 2025

Kaschmir-Analyse 2025Die Ultra-Dominanz von Farnesen (37,10 %)

Beta-Farnesen ist in Rekordkonzentration vorhanden.

  • Sensorisches Ergebnis: Ein ausgeprägter Geschmack nach grünem Apfel , Birne und frisch zerstoßenen Blättern. Es ist ein sehr spezifisches Aroma, das ein fruchtiges Knackgefühl vermittelt, aber allein verwendet etwas eintönig wirken kann.

Ein „würzig-pfeffriges“ Geschmacksprofil (Caryophyllen: 16,84 %)

Der Anteil an ?-Caryophyllen ist im Vergleich zu Humulen ( 0,05% ) sehr hoch.

  • Sensorisches Ergebnis: Der Hopfen weist einen sehr würzigen und pfeffrigen Charakter auf, fast trocken und holzig. Durch das nahezu vollständige Fehlen von Humulen fehlt ihm die „edle und milde Erdigkeit“ klassischer Hopfensorten. Es ergibt ein „lebhaftes“ Profil.

Ein eher "frisches" Profil (Myrcen: 9,18 %)

Der Myrcengehalt ist niedrig.

  • Sensorisches Ergebnis: Erwarten Sie keine Explosion von Kiefernharz oder Zitrusaromen. Diese Charge konzentriert sich viel stärker auf pflanzliche und würzige Noten als auf frische Früchte oder Waldaromen.


Ratschläge für den Brauer

  • Anwendung: Ich empfehle, es in einer Mischung mit einer anderen Hopfensorte zu verwenden, die reich an Myrcen ist, um den zusätzlichen Geschmacksreiz zu verstärken.

  • Interesse: Es eignet sich perfekt, um einem Weizenbier (Witbier) oder einem etwas rustikaleren Saisonbier eine einzigartige "Apfel/Gewürz"-Note zu verleihen.

  • Vorsicht: Bei alleiniger Verwendung in hohen Dosen könnte sein pfeffriger und pflanzlicher Charakter etwas zu dominant werden.